DER MOMENT, IN DEM DU AUFHÖRST ZU WARTEN

Es ist wieder diese Nacht.
Natürlich.
Ausgerechnet heute.

Morgen wird ein harter Tag und dein Kopf entscheidet:
Bleiben wir halt wach.

Du drehst dich:
linke Seite, rechte Seite.
Decke weg. Decke zurück.
Zu warm. Zu kalt.
Kein Platz in deinem eigenen Körper.

Warme Milch.
Tee.
„Ich nehm nur eine halbe Tablette, dann geht’s…“


Du hast alles schon probiert.
Und nichts hält länger als zwei Stunden.

Du sagst dir:
„Ist normal. Hormone. Stress. Jede hat das irgendwann.“
Und direkt danach spürst du diese Stimme lachen:
„Wenn’s normal wäre, wieso fühlt es sich dann so falsch an?“

Der Wecker klingelt irgendwann trotzdem.
Oder ein Kind.
Oder dein Herz, das stolpert.

Du stehst auf wie ein Roboter:
Kaffee rein.
Make-up drauf.
Lächeln an.
Weiter.

Niemand merkt etwas.
Profi im Verstecken.
Champion im „alles gut“.

Aber die Wahrheit ist:
Es ist nicht alles gut.

Du bist so gut im Aushalten, dass du gar nicht merkst, wie nah du an der Kante bist.

Du bist so trainiert im Funktionieren, dass du Leben und Überleben verwechselst.

Du bist so stark, dass niemand sieht, wie sehr du gerade am Brechen bist.

Und du?


Du merkst es erst, wenn die Tränen viel zu nah sitzen.


Wenn jedes kleine Geräusch zu viel ist.


Wenn du deine Kinder oder dein Partner anmotzt und dich selbst dafür hasst.
Wenn du im Auto sitzt und für einen Moment vergisst, wohin du eigentlich wolltest.

Weiterfunktionieren kostet dich immer dich selbst.

Und noch einer, der trifft:
Alle profitieren davon, dass du stark bist, ausser du.

„Ich pack das schon.“
Dieser Satz ist zu deinem Gefängnis geworden.

Wenn du dich weiter verschiebst, zahlt dein Körper den Preis vor dir:


⚡️ Schlaf.
⚡️ Nerven.
⚡️ Kraft.
⚡️ Freude.
⚡️ Du.

Du wachst nicht erst beim Zusammenbruch auf.
Du wachst jeden Tag auf und fühlst dich trotzdem nicht im Leben.

Das ist die Rechnung.
Und sie wird jeden Tag teurer.

Du wartest auf den richtigen Moment, um endlich für dich loszugehen:
mehr Zeit, mehr Mut, mehr Kraft.

Aber der Moment kommt nicht.
Weil du glaubst, du müsstest zuerst wieder „okay“ sein

Wahrheit?
Du wirst nie bereit sein.
Du wirst nur ehrlich sein müssen:

Ich kann so nicht mehr.
Ich will mich nicht verlieren, nur weil ich stark sein muss.

🌱 Hier beginnt Rückkehr.


🌱 Nicht in Perfektion.


🌱 Nicht im Griffhaben.


🌱 Sondern in der Kapitulation vor der Wahrheit:

Wenn du immer wartest, wartest du dich weg.

Wie lange noch?
Sag’s dir.
Nicht mir.

Wenn deine Antwort ist:
Nicht mehr lange.
Dann hast du gerade angefangen
zurückzukommen.

Still with you.
In dir.
💜

deine Kham

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Disclaimer:

Dieser Text mag nicht perfekt sein, und das ist in Ordnung. Was zählt, ist die Botschaft, die ich aus tiefstem Herzen mit dir teilen möchte. Lass dich von meinen Worten inspirieren und ermutigen auf deinem eigenen Weg.

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