Emotionale Resilienz: Wie du dein Nervensystem regulierst & innere Sicherheit findest

Hallo und herzlich Willkommen!

Kennst du das Gefühl?
Du sitzt gemütlich im Kino und tauchst völlig in den Film ein. Du fühlst die Spannung der Protagonisten, erlebst ihre Ängste, ihre Erleichterung, ihre Freude.
Vielleicht bist du so tief in der Geschichte drin, dass du selbst zitterst, während der Film in den dramatischen Höhepunkt geht.

Doch was passiert, wenn der Film endet?
Lässt du die Emotionen einfach los und gehst mit einem Lächeln nach Hause?

Oder bleibt dir etwas von dem Film?
Fühlst du dich noch ein bisschen „mitgenommen“? Vielleicht hast du das Gefühl, dass sich der Film noch ein wenig in dir weiter abspielt. Ein bisschen Angst bleibt zurück. Ein wenig Anspannung, die du gar nicht mehr richtig zuordnen kannst.

So geht es auch deinem Nervensystem.
Es reagiert auf Erlebnisse wie der Film. Die Emotionen bleiben nicht einfach „im Kino“. Dein Körper nimmt sie mit und speichert sie ab – sogar dann, wenn der „Film“ längst vorbei ist.

Disclaimer:

Dieser Text mag nicht perfekt sein, und das ist in Ordnung. Was zählt, ist die Botschaft, die ich aus tiefstem Herzen mit dir teilen möchte. Lass dich von meinen Worten inspirieren und ermutigen auf deinem eigenen Weg.

Warum dein Nervensystem überreagiert – und warum das nichts mit dir zu tun hat

Ich war der grösste Angsthase, den du dir vorstellen kannst.
Ich erinnere mich an Momente, in denen ich auf mein Glück, mein Leben oder eine schöne Erfahrung verzichtete – aus Angst, nicht gut genug zu sein, aus Angst, mich zu verletzen, aus Angst, den „Film“ noch einmal zu erleben.

Meine Angst war ein Automatismus.
Ein Schalter, der jedes Mal umgelegt wurde, wenn mein Körper das Gefühl hatte, in Gefahr zu sein.

Und ja, auch wenn ich mich selbst immer wieder beruhigen wollte – „Alles ist gut, du kannst dich entspannen.“
Mein Nervensystem hatte das Gefühl, dass es immer noch „im Film“ war.
Und so schaltete es automatisch in den Überlebensmodus.

🌿 Flucht.
🌿 Kampf.
🌿 Erstarren.

Es war, als ob der Film nie wirklich enden konnte.
Obwohl mein Kopf sagte: „Es ist vorbei.“
Mein Körper fühlte sich noch mitten im Drama.

Wie ich gelernt habe, mein Nervensystem zu regulieren – und wie du es auch kannst

Wenn du jemals das Gefühl hattest, dass ein Drama in deinem Leben immer wieder abläuft – auch wenn es eigentlich schon längst vorbei sein müsste – dann weisst du genau, was ich meine.
Das „Drama“ ist in deinem Nervensystem gespeichert. Es wird nicht einfach gelöscht, nur weil der „Film“ endet.

💫Sicherheit bedeutet nicht, dass du es immer „verstanden“ hast – es bedeutet, dass du es fühlst.

Und so begann ich zu verstehen, dass es nicht darum geht, „die richtige Technik“ zu finden, sondern darum, mich selbst zu fühlen.
Zu spüren, was in mir vorgeht, ohne es sofort zu bewerten.

Drei Wege, wie du dein Nervensystem regulierst, ohne die „Kamera weiterlaufen zu lassen“

1. Dein Nervensystem braucht Erlaubnis – nicht Kontrolle

 

Ich habe so oft versucht, meine Ängste zu kontrollieren.
Ich wollte „die Kamera ausstellen“ und so tun, als ob alles gut ist.

 

Aber das funktioniert nicht.
Denn der „Film“ läuft weiter, solange du ihm keine Erlaubnis gibst, zu stoppen.

 

Gib deinem Körper die Erlaubnis, in den Moment zu kommen – ohne das Drama.

 

💜 Atme tief ein.

 

💜 Spüre den Boden unter deinen Füssen.

 

💜 Gib dir selbst die Erlaubnis, einfach zu sein – ohne den Drang, sofort etwas zu tun.

 

✨ Wenn du die Erlaubnis gibst, dass dein Körper entspannen kann, dann hört der Film auf – und du bist wieder im Hier und Jetzt.✨

2. Dein Körper muss lernen, dass Sicherheit echt ist – nicht nur ein Gedanke

 

Kennst du das Gefühl, dass du „einfach loslassen musst“, aber dein Körper es nicht zulässt?
Das ist, weil du nicht nur deinen Verstand überzeugen musst, sondern auch deinem Nervensystem zeigen musst, dass es sicher ist.

 

💫Sicherheit ist nicht nur ein Gedanke, sondern eine Erfahrung.💫

 

💜 Atme langsam ein und aus.

 

💜 Setze deine Hand auf dein Herz – fühlst du den Rhythmus?

 

💜 Gehe langsam durch den Raum, um dich zu erden.

 

✨ Indem du deinem Körper zeigst, dass es sicher ist, hilfst du ihm, den „Film“ zu stoppen und wieder ins Leben zurückzukommen.✨

3. Dein Nervensystem braucht Wiederholung – nicht Perfektion

 

Stell dir vor, du hättest gerade einen spannungsgeladenen Film gesehen, und du bist noch aufgeregt.
Die Emotionen sind da. Aber statt sie einfach zu verdrängen, gehst du jeden Tag ein Stückchen weiter, um sie zu verarbeiten.

 

Das Nervensystem braucht Zeit.
Es braucht Wiederholung, um zu lernen, dass es sicher ist.

 

Regulation ist kein Ziel, sondern ein Prozess.

 

💜 Manchmal fühlst du dich sicher, manchmal nicht. Das ist okay.

 

💜 Manchmal funktioniert eine Technik, manchmal nicht. Aber mit jedem Versuch kommst du näher an deine innere Sicherheit.

 

💫 Resilienz bedeutet nicht, niemals Angst zu haben, sondern zu wissen: „Ich kann mich immer wieder auf mich selbst besinnen – auch wenn der Film in mir weiterläuft.“💫

Emotionale Resilienz bedeutet: Dein Körper lernt, dass er sich selbst vertrauen kann.

💜 Du bist nicht der Film, der in deinem Kopf weiterläuft.

 

💜 Du bist der, der die Kontrolle zurückgewinnt.

 

💜 Und du kannst jederzeit den Schalter umlegen und deinem Nervensystem Sicherheit geben.

Es ist okay, wenn es nicht immer sofort klappt.
Es ist okay, wenn du manchmal das Gefühl hast, dass der Film noch da ist.
Aber erinnere dich: Du bist der Regisseur – du kannst entscheiden, wann der Film endet.

Sanft & kraftvoll, genau wie DU💜
Deine Kham 

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