Emotionale Self Care – Raum für deine Gefühle schaffen

Hallo und herzlich Willkommen!

In einer Welt, die so oft von Leistung und Aussenwirkung bestimmt ist, vergessen wir häufig das, was tief in uns verborgen liegt: unsere Gefühle.

Emotionale Self Care bedeutet, dass du dir bewusst Zeit und Raum nimmst, um deine innere Gefühlswelt zu erkennen und anzunehmen – ohne Urteil, ohne Zensur.

Es ist ein essenzieller Teil des Weges zu mehr Selbstbestimmung und Freiheit.

Disclaimer:

Dieser Text mag nicht perfekt sein, und das ist in Ordnung. Was zählt, ist die Botschaft, die ich aus tiefstem Herzen mit dir teilen möchte. Lass dich von meinen Worten inspirieren und ermutigen auf deinem eigenen Weg.

Warum emotionale Self Care so wichtig ist

Unsere Emotionen sind ein direkter Ausdruck dessen, was uns im Inneren bewegt. Sie wirken oft subtil und unbemerkt, beeinflussen jedoch jeden Bereich unseres Lebens.

 

Wenn wir unsere Gefühle ignorieren oder unterdrücken, schaffen wir innere Blockaden, die uns daran hindern, unser volles Potenzial zu entfalten.

 

Emotionale Self Care ist nicht einfach „sich gut fühlen“ – es geht vielmehr darum, jede Emotion zu akzeptieren und zu verstehen, was sie uns sagen möchte.

Erlebnisse zu teilen, ist auch emotionale Self Care

Beim letzten Retreat, das ich als Trainerin begleitet habe, gab es einen Moment, der mir die Bedeutung von emotionaler Self Care bewusst machte.

 

Eine Teilnehmerin zog sich zurück und schien bedrückt zu sein, aber niemand hatte es bemerkt – ausser mir. Ich ging zu ihr hin und fragte einfach, ob sie reden möchte. Sie lehnte ab, aber ich liess ihr die Tür offen und bot an, für sie da zu sein.

 

Am folgenden Tag, nachdem ich einer meiner persönlichen Geschichten den TeilnehmerInnen teilte, kam sie plötzlich auf mich zu und öffnete sich.

 

Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, die eigenen Gefühle und die der anderen wahrzunehmen und zu respektieren.

 

Selbst wenn man sich zurückzieht und erstmal alleine sein will, können unsere Emotionen viel über uns selbst erzählen. Und manchmal reicht es, einfach nur da zu sein und den Raum zu halten.

Alltag Tipps für emotionale Self Care

Es gibt viele Wege, wie du emotionale Self Care in deinen Alltag integrieren kannst. Hier sind einige meiner Lieblingsmethoden:

  • Gefühle benennen und annehmen: Nimm dir täglich einen Moment, um in dich hineinzuhören und deine Emotionen bewusst wahrzunehmen. Es geht nicht darum, sie sofort zu ändern, sondern sie erstmal anzunehmen.

 

  • Journaling: Schreibe deine Gedanken und Gefühle auf. Journaling hilft dabei, Emotionen zu verarbeiten und mehr Klarheit zu gewinnen.

 

  • Achtsamkeit und Meditation: Schaffe Raum, um deine Gefühle zu spüren, ohne sie zu bewerten. Einfach nur atmen und still sein, kann helfen emotionale Klarheit zu finden.

 

  • Gespräche führen: Ein Austausch über deine Gefühle kann heilsam sein. Rede mit einer vertrauten Person oder deinem Coach.

 

  • Kreativer Ausdruck: Tanzen, malen oder singen – kreative Tätigkeiten helfen dir, Emotionen auf eine tiefere Weise auszudrücken.

Mit anderen Menschen in Einklang kommen

Ein weiterer Moment den ich beim Retreat erlebt habe, zeigt wie wichtig es ist, auch im Umgang mit anderen auf seine Gefühle zu achten.

Meine Teamkollegin amüsierte sich köstlich über meine Art, wie ich nach vollendeter Aufgabe, sofort die nächste suchte. Mein altes Ich, wäre irritiert oder verletzt gewesen, hätte gedacht, sie lache mich aus. Doch heute triggert es mich nicht mehr, weil ich weiss, wer ich bin und diese Dinge nicht mehr persönlich nehme.

Wenn jeder seinen eigenen Wert kennt und wir unsere Stärken in das Team einbringen, können wir gemeinsam wachsen, ohne uns von den Eigenheiten anderer aus der Ruhe bringen zu lassen.

Emotionale Self Care bedeutet also nicht nur, auf deine eigenen Gefühle zu achten, sondern auch die deiner Mitmenschen. Wenn wir uns und andere besser verstehen, können wir auf ganz natürliche Weise harmonisch zusammenarbeiten.

Sich Zeit für Planung und Pausen nehmen

Vielleicht erkennst du dich da auch wieder und denkst dir: „Ok, gut und recht, aber wie setze ich das im Alltag um?“

Manchmal versuchen wir, so viel wie möglich in einen Tag zu packen, bis er aus allen Nähten platzt. Wir denken, wenn wir dies oder das noch schnell erledigen, können wir später eine Pause machen.

Mein(e) Liebe(r), ich sage es dir jetzt schwarz auf weiss: Die Arbeit wird dir nie ausgehen. Du musst dir die Zeit nehmen – die Zeit, um einen gesunden Umgang mit deinen Gefühlen zu pflegen.

 

Je ausgeglichener dein Nervensystem ist, desto mehr kannst du leisten und desto weniger wirst du erschöpft sein.

Hier sind ein paar kleine Impulse, die mir helfen und vielleicht auch dir:

  • Plane deinen Tag –  vor allem Pausen. Am Abend vorher lege ich meine Prioritäten für den nächsten Tag fest. Ich konzentriere mich auf die drei wichtigsten Aufgaben und plane bewusst Pausen ein. Ja, du hast richtig gelesen: Ich blockiere meine Pausen im Kalender und geniesse sie. Immer wenn ich mir meine Pausen nicht gönne, zahle ich früher oder später einen Preis dafür. Vielleicht kennst du das Gefühl: du bist gereizt und genervt, wenn deine Kinder von der Schule kommen und Aufmerksamkeit brauchen, obwohl du längst eine Pause gebraucht hättest. Also: Plane deinen Tag und nimm dir bewusst Pausen. Es ist keine verlorene Zeit, sondern ein Geschenk an dich selbst.

 

  • Trinke Wasser. Ein einfacher, aber oft vergessener Punkt. Wir Frauen neigen dazu, zu wenig zu trinken, was sich direkt auf unser Energielevel auswirkt. Und unser Körper ist eng mit unseren Emotionen verbunden. Nur weil wir zu wenig trinken, können wir weniger leistungsfähig sein. Stell dir Wasser dort hin, wo du dich tagsüber aufhältst, oder nutze einen Reminder. Es reicht nicht, zu wissen, dass man mehr trinken sollte – du musst es auch tun.

 

  • Lass dein System zur Ruhe kommen. Wir sind den ganzen Tag von Reizen umgeben – Social Media, Radio, TV, Bildschirme aller Art. Unser Geist, Körper und Seele kommen gar nicht mehr zur Ruhe. Mach dir bewusst Pausen, die frei von Bildschirmen sind. Besonders am Abend nach dem Abendessen: Kein blaues Licht mehr. Stattdessen widme dich etwas, das dir Freude macht, das offline ist und vielleicht an ein Hobby erinnert, das du früher geliebt hast, aber wegen Zeitmangel vernachlässigt hast.

Emotionale Self Care ist der Schlüssel zu innerer Klarheit und Stabiltiät.

Indem du Raum für deine Gefühle schaffst, pflegst du dein Inneres und baust eine tiefe Verbindung zu dir selbst auf.

 

Emotionale Self Care ist der Schlüssel zu innerer Klarheit und Stabilität.

 

Wenn du lernst, dir selbst emotional zu begegnen, wirst du auch in anderen Bereichen deines Lebens eine neue Leichtigkeit und Stärke erfahren.

 

Erlaube dir, menschlich zu sein, mit all deinen Höhen und Tiefen, denn in deiner Menschlichkeit liegt eine ungeahnte Kraft.

Alles Liebe

Kham

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