DIESEN MOMENT GIBT ES NUR EIN EINZIGES MAL

Diesen Moment gibt es nur ein einziges Mal.

Vor ein paar Jahren sass ich am letzten Abend unseres Urlaubs mit Familie und Freunden an einem langen Tisch in einer lauschigen Laube.

Wildblumen.

Vintage-Geschirr.

Hohe Kerzenständer.

Wir wurden wie alte Freunde begrüsst, obwohl wir noch nie dort gewesen waren.

Wir stiessen auf unseren Urlaub an.

Die Kinder tobten über die Wiese.

Es war einer dieser Sommerabende, die man sich mit den Menschen, die man liebt, nur wünschen kann.

Wir unterhielten uns darüber, wie schnell diese Tage vergangen waren.

Wie sehr wir sie genossen hatten.

Wir erzählten Geschichten.

Lachten.

Rissen Witze.

So, wie man das eben macht, wenn man glücklich ist.

Die Gläser klirrten.

Es roch nach gutem Essen.

Jemand erzählte eine Geschichte.

Dann bildeten sich kleine Grüppchen, weil jeder noch etwas zu erzählen hatte und Gespräche sich ganz natürlich aufteilten.

Für einen kurzen Moment dachte ich:

Genau so fühlt sich Leben an.

All das rundherum war wunderschön.

Aber was mir wirklich am Herzen lag, waren die Menschen um mich.

Warum unsere Aufmerksamkeit über echte Verbindung entscheidet

Dann passierte etwas.

Nicht laut.

Ganz unscheinbar.

Klack.

Das erste Handy lag auf dem Tisch.

Keine Minute später das zweite.

Die Kinder fragten, ob sie kurz ans Handy dürften, weil ihnen langweilig war.

Während eines Gesprächs leuchtete eine Smartwatch auf

„Sorry, ich beantworte nur schnell diese Nachricht.“

Jemand machte ein Foto.

„Ich schaue nur schnell nach.“

„Bin sofort wieder da.“

Niemand meinte es böse.

Es passierte einfach.

Und plötzlich veränderte sich etwas.

Von aussen sah alles noch genauso aus.

Der Tisch.

Das Essen.

Das Lachen.

Alles war da.

Und trotzdem fühlte es sich an, als wäre etwas verloren gegangen.

Vier Menschen waren in ein spannendes Gespräch vertieft.

Sie lachten.

Erzählten.

Hörten sich zu.

Am anderen Ende des Tisches sah der Abend ganz anders aus.

Mal schaute einer aufs Handy.

Dann die Nächste.

Und plötzlich war die Aufmerksamkeit nicht mehr am Tisch.

Irgendwann sagte jemand ganz vorsichtig:

„Kannst du das Handy für einen Moment weglegen?“

Ein genervtes:

„Ja gleich.“

Oder:

„Jetzt lass mich doch kurz.“

Und schon war der Moment wieder vorbei.

Keiner stritt.

Keiner meinte es böse.

Keiner wollte den Abend kaputtmachen.

Und trotzdem hatte sich etwas verändert.

Es war, als würde die Aufmerksamkeit im Raum in kleine Stücke zerfallen.

.

Man wusste plötzlich nicht mehr, wo das Gespräch aufgehört hatte.

Ein Satz musste wiederholt werden.

Jemand fragte:

„Worum ging es gerade?“

Der Abend ging weiter.

Aber statt ihn zu geniessen, spulten wir ihn langsam ab.

Wie oft verschieben wir unser Leben auf später?

Ich sass da.

Schaute mich um.

Und merkte, wie mich dieses Bild bis heute nicht mehr loslässt.

Nicht wegen der Handys.

Sondern wegen der Menschen.

Von aussen wirkte alles perfekt.

Ein wunderschöner Sommerabend.

Lachen.

Gutes Essen.

Menschen, die sich gern hatten.

Und trotzdem fragte ich mich: Wie oft sind wir wirklich miteinander, obwohl wir nebeneinandersitzen?

Nicht nur an diesem Abend.

Ich beobachte das überall.

Im Restaurant.

Auf Spielplätzen.

Bei Familienfesten.

Es ist, als wären wir ständig ein kleines Stück woanders.

Und dann kommt mir immer wieder derselbe Gedanke.

Was wäre, wenn genau dieser Abend der letzte gemeinsame Abend mit einem dieser Menschen gewesen wäre?

Was wäre, wenn dieses Gespräch das letzte Gespräch gewesen wäre?

Wenn dieses Lachen das letzte Mal gewesen wäre, dass wir es hören durften?

Würden wir unsere Zeit dann genauso verbringen?

Oder würden wir das Handy ganz selbstverständlich zur Seite legen?

Weisst du, was mir dabei eigentlich weh tut?

Nicht die Handys.

Wenn ich heute auf mein Leben zurückblicke, dann sind es nicht die Fehler, die mir wehtun.

Es sind die Sommer, die ich verschenkt habe.

Nicht, weil ich das wollte.

Sondern weil ich gar nicht wusste, dass ich mein Leben lang nur überlebt habe.

Und manchmal frage ich mich:

Warum verschieben wir unser eigenes Leben immer wieder auf später?

Unsere Träume.

Unsere Sehnsüchte.

Unser Glück.

Als könnten wir unser Leben irgendwann einfach nachholen.

Dabei ist doch unser eigenes Leben das Wertvollste, das wir besitzen.

Und trotzdem behandeln wir es oft, als hätte es unbegrenzt Zeit.

Ich habe mein Leben immer wieder auf später verschoben.

Wenn es ruhiger wird.

Wenn mehr Zeit da ist.

Wenn dieses oder jenes geschafft ist.

Ich dachte immer, ich hätte noch Zeit.

Heute weiss ich, dass Zeit sich nicht nachholen lässt.

Mit zwanzig fühlt sich ein Traum anders an als mit vierzig.

Nicht besser.

Nicht schlechter.

Anders.

Deshalb glaube ich nicht mehr an dieses ewige «Irgendwann».

Ich glaube an heute.

Ich glaube an diesen Moment.

Ich glaube an diesen Sommer.

Diesen Sommer 2026 gibt es nur ein einziges Mal 

Vielleicht leben wir genau deshalb so, als würden noch unendlich viele Sommer vor uns liegen.

Bis wir irgendwann merken, dass niemand von uns weiss, wie viele überhaupt noch kommen werden.

Denn den Sommer 2026 wird es genau ein einziges Mal geben.

Die Kinder werden nie wieder genau dieses Alter haben.

Wir selbst werden nie wieder genau dieser Mensch sein.

Diese Gespräche.

Dieses Lachen.

Mit genau diesen Menschen.

Kommt nie wieder zurück.

Und mir wird wieder einmal bewusst, wie kostbar dieser eine Moment gerade ist.

Denn irgendwann werden wir uns nicht daran erinnern, was auf dem Display stand.

Wir werden uns daran erinnern, wer neben uns sass.

Wie ein Mensch uns hat fühlen lassen.

Welche Gespräche wir geführt haben.

Und an diese kleinen Momente, die sich für immer in unser Herz eingebrannt haben.

Vielleicht ist das grösste Geschenk, das wir einem Menschen machen können, nicht unsere Zeit.

Sondern unsere ungeteilte Aufmerksamkeit.

Denn genau dort entsteht Verbindung.

Und genau dort findet Leben statt.

Diesen Sommer 2026 gibt es nur ein einziges Mal.

Ich wünsche mir, dass wir ihn nicht nur fotografieren.

Sondern mit unserem ganzen Herzen leben.

Lass uns interagieren!

Ich lade dich von Herzen ein, aktiv teilzunehmen. Deine Fragen und Anregungen sind mir unglaublich wichtig, denn gemeinsam können wir diese Reise gestalten. Was interessiert dich? Welche Themen bewegen dich? Welche Herausforderungen erlebst du in deinem Leben, und wie wünschst du dir mehr innere Stärke? Deine Gedanken können uns leiten und inspirieren.

Disclaimer:

Dieser Text mag nicht perfekt sein, und das ist in Ordnung. Was zählt, ist die Botschaft, die ich aus tiefstem Herzen mit dir teilen möchte. Lass dich von meinen Worten inspirieren und ermutigen auf deinem eigenen Weg.

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