Du sitzt am Küchentisch.
Es ist still.
Die Teetasse vor dir ist halb leer.
Deine Schultern schwer.
Der Tag klebt an dir wie ein Mantel, den du nicht mehr tragen willst.
Und plötzlich merkst du:
Niemand hat heute wirklich gefragt, wie es dir geht.
Klar, man fragt, so wie man halt fragt.
„Alles gut?“ und du sagst: „Ja, passt schon.“ Weil man das eben so sagt.
Aber da ist kein Raum für das ECHTE.
Für das, was in dir lebt, ohne Fassade.
🌿 Und vielleicht wurde dir auch nie gezeigt, wie man das überhaupt ausspricht.
Seit Tagen vielleicht.
Vielleicht sogar länger.
Du funktionierst.
Du kümmerst dich.
Du hörst zu.
Du bist da, für ANDERE. Immer.
Aber für dich?
Wann warst du das letzte Mal wirklich da, für dich?
Nicht als Aufgabe. Nicht als To-do.
Nicht, weil du „an dir arbeiten musst“.
Sondern einfach, weil du’s VERDIENST.
Und dann sitzt du da, mit diesem kleinen Ziehen im Brustkorb, mit der Stimme in dir, die flüstert:
Was ist, wenn niemand kommt?
Und noch leiser:
Gibt es da überhaupt noch einen Teil in mir, der mehr ist als nur Funktionieren?
Wo ist der Mensch hin, der ich mal war, bevor ich mich vergessen habe?
Wer möchte ich heute sein?
Und manchmal tut es weh, zu merken, wie lang du schon weg bist von dir.
Nicht laut. Sondern leise.
Wie Heimweh im eigenen Körper. 🌸
Disclaimer:
Dieser Text mag nicht perfekt sein, und das ist in Ordnung. Was zählt, ist die Botschaft, die ich aus tiefstem Herzen mit dir teilen möchte. Lass dich von meinen Worten inspirieren und ermutigen auf deinem eigenen Weg.
Ich erinnere mich an einen Tag, an dem ich alles für andere geregelt hatte, Termine, Sorgen, Chaos.
Und dann sass ich abends im Bad auf dem Boden.
In Ruhe. In Stille.
Und ich merkte:
Ich weiss gar nicht mehr, wie ich mich fühle.
Nur, dass mir niemand fehlt, ausser mir selbst.
Vielleicht ist es an der Zeit, dich in dich selbst zu verlieben.
Ein Rendezvous mit dir selbst zu wagen.
Zu erforschen, wer du eigentlich bist,
hinter all den Rollen, hinter den Erwartungen, hinter dem Funktionieren.
Vielleicht bist du nicht mehr die, die du mal warst.
Vielleicht hast du heute andere Bedürfnisse.
Andere Träume. Eine andere Stimme.
✨Mach dich schön, für dich.
Zieh dein Lieblingskleid an, auch wenn du nirgends hingehst.
✨Trink aus deiner schönsten Tasse, nicht, weil Besuch kommt, sondern weil du es bist.
✨Lade dich selbst ein. Bleib bei dir. Hör dir zu.
✨Verlob dich mit dir selbst.
✨Verlieb dich nicht in eine Idee von dir, sondern in das, was bleibt, wenn du alles andere ablegst.
Und dann:
Erblühe.
Nicht für irgendwen.
Sondern weil du’s kannst. Und weil du’s WERT bist. 💫
Viele verwechseln Selbstfreundschaft mit Egoismus.
Mit Rückzug. Mit Härte.
Dabei ist es das Gegenteil.
Ein Freund sagt nicht: „Reiss dich zusammen.“
Ein Freund sagt: „Ich seh dich.“
Ein Freund sagt nicht: „Das musst du allein schaffen.“
Ein Freund sagt: „Ich bin da, auch wenn’s schwierig ist.“
Und genau das fehlt uns oft.
Nicht nur von anderen.
Sondern von uns selbst.
Wir haben früh gelernt, für andere da zu sein.
Für Harmonie. Für Anerkennung. Für Nähe.
Und wir wurden gut darin.
So gut, dass wir uns selbst dabei vergessen haben.
Und wenn wir dann mal Pause machen,
wird’s unruhig. Leer. Komisch.
Weil uns niemand beigebracht hat,
dass wir uns selbst halten dürfen.
Ohne Leistung. Ohne Ziel. Ohne Funktion.
Vielleicht bist du gross geworden in einem Umfeld,
das dich nie gefragt hat, wie du dich wirklich fühlst.
Vielleicht hast du früh gelernt, stark zu sein,
weil niemand da war, der dich hält.
Vielleicht hast du dich selbst nie kennengelernt,
weil du immer damit beschäftigt warst, für andere da zu sein. 🌳
Also wie wirst du dein eigener Freund, wenn du es nie gelernt hast?
Indem du beginnst, das zu geben, was dir immer gefehlt hat.
Nicht perfekt. Nicht sofort. Sondern in Momenten.
Wenn du dich nicht abwertest, obwohl du gerade nicht funktionierst.
Wenn du nicht weiterhetzt, obwohl alles in dir ruft: „Bleib doch mal stehen.“
Wenn du dir zuhörst, auch wenn du nicht weisst, was du brauchst.
Freundschaft entsteht nicht durch grosse Gesten.
Sondern durch Wiederholung. Verlässlichkeit. Sanftmut.
Gegen dich warst du oft verlässlich, im Zweifeln, Antreiben, Übergehen.
Jetzt darf eine andere Art von Verlässlichkeit wachsen.
Still. Leise. Verkörpert. 🌿
Und falls du dich dabei schämst, dich selbst zu lieben,
weil du es nie gelernt hast,
weil es dir nicht erlaubt war,
weil man dir beigebracht hat,
dass Liebe immer zuerst den anderen gelten muss,
dann ist das hier dein sanftes Gegengift:
Du darfst dich lieben.
Ohne Rechtfertigung. Ohne Reue.
Wenn du dir selbst ein Freund wärst…
🌿 würdest du auf dich hören.
🌿 würdest du dich ernst nehmen.
🌿 würdest du dich nicht verlassen, wenn’s schwierig wird.
🌿 würdest du nicht nur dann liebevoll sein, wenn du „funktionierst“.
Du würdest da bleiben.
Auch mit deiner Angst. Deiner Müdigkeit. Deiner Wut.
Und vielleicht zum ersten Mal spüren:
Ich bin da, nicht nur für andere. Auch für mich.
Nicht weil du es perfekt kannst.
Sondern weil du es ehrlich meinst. 🌸
Wenn du magst, frag dich heute:
🌳 Wann war ich das letzte Mal einfach nur mit mir – ohne etwas zu leisten?
🌳 Wie rede ich innerlich mit mir, wenn ich traurig, überfordert oder unklar bin?
🌳 Was würde ein echter Freund jetzt tun, und kann ich das für mich selbst sein?
Du musst nicht perfekt sein, um liebenswert zu sein.
Du musst nicht alles allein schaffen, um dich zu halten.
Du darfst der Mensch werden,
den du dir selbst immer gewünscht hast.
Nicht durch Strategie.
Sondern durch RÜCKVERBINDUNG.
Durch PRÄSENZ.
Durch EHRLICHKEIT.
Nicht für Instagram.
Nicht für Selbstoptimierung.
Sondern für dich. Ganz still. Ganz nah.
Still. Sanft. Und mutig.
Wie ein Atemzug, der nicht gefallen will, sondern landen.
Denn am Ende des Tages zählt nicht, wie viel du geschafft hast.
Sondern wie sehr du geliebt hast, und wie sehr du geliebt worden bist.
Und ich glaube:
Es beginnt mit einer einzigen Frage:
Wie sehr hast du dich selbst geliebt?
Genau wie du. 💜
deine Kham
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