Es beginnt selten laut.
Kein Schrei. Kein Knall.
Eher wie ein Tropfen, der immer wieder fällt.
Leise. Unauffällig.
Fast vertraut.
Du merkst nicht, dass er schon da ist, dieser KRIEG in dir.
Er schleicht sich an in Momenten, in denen du nicht hinschaust.
Beim Zähneputzen. Beim Blick in den Spiegel. Beim Scrollen durch Social Media.
Ein kurzer Gedanke: „Das steht dir nicht.“
Oder: „Schau dich doch an…“
Und du glaubst, das bist DU.
Irgendwann werden die Sätze härter.
Nicht mehr nur kleine Stiche, jetzt sind es SCHLÄGE.
„Du bist so eine Versagerin.“
„Kein Wunder, dass dich keiner will.“
„Schau dich an, fett, hässlich, nutzlos.“
„Du kriegst ja nicht mal die einfachsten Dinge auf die Reihe.“dumm.“
Und der Satz, der tiefer schneidet als alle anderen:
„Du wirst es NIE schaffen. Hör auf, dir was vorzumachen.“
Das läuft wie ein altes Radioprogramm im Hintergrund, seit Jahren.
Du hörst es nicht mehr bewusst, aber es FORMt dich.
Diese Sätze sind nicht von dir. Sie kamen von AUSSEN.
Von Eltern, Lehrern, Stimmen, Blicken, Kommentaren.
Und irgendwann hast du aufgehört, sie zu hinterfragen.
Hast sie übernommen, als wären sie dein eigenes Denken.
Du merkst gar nicht, wie oft du SCHAM fühlst, manchmal zehnmal am Tag.
Nur nennst du es nicht so.
Es ist dieses heisse Gefühl im Bauch, wenn du dich vergleichst.
Dieses Wegducken, wenn jemand dich fragt, wie es dir geht und du nicht ehrlich antwortest.
Dieses „Ich sollte besser sein“, das sich anfühlt wie ein DAuERAUFTRAG an dein Nervensystem.
Und dann gibt es diese WUT.
Sie ist nicht immer laut, aber sie ist da.
Manchmal richtet sie sich nach aussen, im Stau, wenn einer dir die Vorfahrt nimmt: „Arschloch! Lern mal fahren!“
Oder an der Supermarktkasse, wenn dir jemand in den Wagen läuft:
„Idiot! Schau doch, wo du hingehst!“
Oder, viel schlimmer, wenn du jemandem im Stillen alles Schlechte wünschst, nur weil er etwas hat, was du nicht hast.
Disclaimer:
Dieser Text mag nicht perfekt sein, und das ist in Ordnung. Was zählt, ist die Botschaft, die ich aus tiefstem Herzen mit dir teilen möchte. Lass dich von meinen Worten inspirieren und ermutigen auf deinem eigenen Weg.
Und manchmal frisst sie dich von innen auf.
Diese Stimme, die sagt: „Ich HASSE mich.“
Und du sagst es nicht laut, aber du spürst es.
Es sind nicht nur Wut und Scham.
Es ist auch ANGST, leise, kriechend.
💫 ANGST, dass du nie gut genug sein wirst.
💫 ANGST, dass du allein bleibst.
💫 ANGST, dass jemand irgendwann merkt, wer du „wirklich“ bist.
Das Fatale:
Keine dieser EMOTIONEN ist böse.
Sie sind menschlich. Natürlich.
Wir alle fühlen sie.
Aber wenn du sie fütterst mit diesen GEDANKEN,
wenn du sie ungefiltert in dir laufen lässt,
werden sie zu einer WAHRHEIT, die keine ist.
Und irgendwann bist du überzeugt: „Das bin ICH.“
Es ist wie mit Gewichtszunahme.
Du wachst nicht eines Morgens auf und hast 5 Kilo mehr.
Es ist ein schleichender Prozess.
Ein bisschen hier, ein bisschen da.
Und plötzlich passt die Lieblingshose nicht mehr.
Genauso ist es mit diesem INNEREN KRIEG.
Es beginnt harmlos.
Und dann, eines Tages, rastest du aus, weil jemand dich im Supermarkt anrempelt.
Oder du schreist im Auto jemanden an, als hätte er dir das Leben ruiniert,
nur weil er zu langsam fährt.
Und das Gefährlichste:
Du merkst gar nicht, dass du KRANK wirst.
Nicht nur im Kopf, auch im Körper.
Dein Herz schlägt schneller.
Deine Muskeln spannen sich an.
Deine Verdauung leidet.
Dein Schlaf wird unruhig.
Dein ganzer Körper lebt im AUSNAHMEZUSTAND.
Tag für Tag.
Jahr für Jahr.
Bis du anfängst, etwas zu verlieren, das dich einmal ausgemacht hat:
DICH SELBST.
Vielleicht liest du das jetzt und merkst:
„Ja, verdammt, so rede ich mit mir.“
Und vielleicht fühlst du gerade diesen Kloß im Hals, diese Enge in der Brust.
Genau hier will ich dir etwas geben.
Etwas Kleines, das heute schon möglich ist.
Der erste MINI SCHRITT:
Das nächste Mal, wenn diese Stimme kommt, nicht später, nicht morgen, halte inne.
Nur einen Atemzug lang.
Und leg deine Hand auf dein HERZ.
Sag nichts Schönredendes. Sag nur: „STOPP. Das bin nicht ICH.“
Nicht als Behauptung, sondern als Erinnerung.
Die KÖRPERLICHE Erinnerung:
Spür unter deiner Hand den Schlag deines Herzens.
🌱 So banal es klingt, das ist dein LEBEN.
🌱 Dein Körper will dich nicht fertig machen.
🌱Er will dich SPÜREN.
🌱Dieses Gefühl im Herzraum wird zum ANKER.
🌱 Du kannst es dir immer wieder holen, egal wie laut die andere Stimme ist.
Der Perspektiv Satz:
„Ich bin nicht diese Gedanken. Ich bin die, die sie hört.“
Wiederhol ihn, auch wenn er sich am Anfang fremd anfühlt.
Es ist der erste RISS in der Wand, durch den LICHT fällt.
Der Ausblick:
Wenn du beginnst, diese KRIEGSSTIMME in dir zu bemerken und nicht mehr alles glaubst, ändert sich ALLES.
Dein Nervensystem entspannt sich.
Dein Körper kann heilen.
Deine Entscheidungen werden klarer.
Du wirst nicht weicher, weil du dich weniger attackierst,
du wirst STÄRKER, weil du in FRIEDEN mit dir bist.
Der leise ANKER zum Wiederkommen:
Das hier war der erste kleine grosse Schritt raus aus dem KRIEG mit dir selbst.
Und jedes Mal, wenn du zurückfällst, lies diesen Text wieder.
Oder hör ihn dir an.
Damit du dich erinnerst:
Es gibt einen ANDEREN WEG.
Und er beginnt immer genau hier.
Und vielleicht ist heute der Tag, an dem du aufhörst, dein eigener FEIND zu sein.
Du bist nicht deine GEDANKEN,
du bist die, die entscheidet, welche davon bleiben dürfen.
Still und Sanft.
Genau wie du. 💜
deine Kham
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